Wir erzählen die Geschichte von Menschen, die sich entschlossen haben, nicht länger untätig zuzuschauen, sondern die handeln wollen, um den Klimawandel zu stoppen. Unsere Protagonisten haben für sich einen Weg gefunden, von dem sie überzeugt sind, dass er helfen kann, den Klimawandel aufzuhalten. Was macht das mit dem Einzelnen und seiner Familie und wie verändert das klimapolitische Engagement ihre Leben?

Spätestens seit der großen Aktionswelle in Berlin um den 7. Oktober hat die Extinction Rebellion (XR) auch in Deutschland auf sich aufmerksam gemacht. Mit gewaltfreiem zivilem Ungehorsam – vor allem durch Blockaden von Hauptverkehrspunkten – will man Druck auf die Regierung ausüben, damit diese in der Klimapolitik ins Handeln kommt.

Einen anderen Weg gehen die Klimapilger, die politische Aktion mit spiritueller Pilgererfahrung verbinden. 2018 sind bereits tausende Pilger zum Klimaweltgipfel ins polnische Katowice gepilgert. 2020 planen die Klimapilger zum Klimagipfel nach Glasgow zu laufen.

Wir beleuchten die Frage, inwieweit es möglich ist, als ganz normaler Bürger etwas Wirksames gegen den Klimawandel zu tun. Wo stößt der Einzelne an seine persönlichen Grenzen und was können Bewegungen wie die Klimapilger und XR bewegen?

Autorin: Marika Liebsch

Recherche: John Bergerhausen

Sendung geplant für Herbst 2020