In einer Zeit, in der das vorherrschende Wirtschaftssystem allenthalben als „alternativlos“ deklariert wird, fragen sich immer mehr Menschen: Wie kann ich dem Hamsterrad entkommen, in das man mich zwängen will? 

Sie leiden darunter, dass sich das ökonomische System unablässig beschleunigt. Es funktioniert nur, wenn alle mehr produzieren und konsumieren. Immer rasanter wird so unser Lebenstempo, immer überreizter werden unsere Sinne, immer geringer unsere Ruhe.

Damit wird aus dem modernen Leben aber auch die Zeit zur Muße ausradiert, die Zeit zum Reflektieren und vor allem die Zeit zum Träumen. Ohne diese Auszeiten vom Alltagssprint wird jeglicher Kreativität die Basis entzogen. Die Folge: Neue Zukunftsentwürfe entstehen erst gar nicht. Eine bedrohende Situation für ein Land wie Deutschland, dessen Reichtum im Wesentlichen auf humanen Ressourcen beruht.

In „Träum weiter“ werden fünf Menschen begleitet, die sich gegen den ermüdenden Lauf im Hamsterrad entschieden haben. Ihre Geschichten und ihre Ideen sollen dabei helfen die Frage danach zu beantworten, wie Lebensträume entstehen und was es bedarf diese auch in der Realität umzusetzen.