In Kunst versichert sich eine Gesellschaft über ihr Verhältnis zur Welt, über das, was ihr bedeutsam erscheint und was nicht, welcher Wertekanon dem am nächsten kommt und welche Brücken es zu all dem gibt, das wir nicht verstehen. Sie hilft uns zu fassen, worüber wir staunen, was uns in endlose Weiten lockt und welche Glaubensschlüsse wir daraus ziehen. Mit ihr verstehen wir uns besser.

Dennoch haftet der Kunst das Vorurteil an, sie sei etwas für Spezialisten, zumindest Gebildete und hätte wenig Relevanz für die breite Öffentlichkeit. Wer sich für Kunst interessiert, kann in Museen gehen und der Verfeinerung seiner Sinne frönen. Doch von Anfang an ist Kunst eine öffentliche Sache. Historisch zeigt sie sich in Denkmalen und Kultbildern, die im öffentlichen Raum allen zugänglich waren.

Nun setzt sich der Kultursender Arte ausführlich mit diesem Phänomen auseinander. Wo steht die Kunst im öffentlichen Raum heute? ARTE wird dieser Frage nachgehen und die fünfteilige ARTE Reihe „Kunst Muss Raus“ findet darauf eine Antwort.

Unsere Reihe „Kunst muss Raus“ lief im August immer sonntags auf arte.

In der ARTE-Mediathek sind die Folgen aber noch kurze Zeit verfügbar:

Folge 1: „Kunst als Störfall“ von Martina Müller

bis zum 02.09.2019 in der ARTE-Mediathek


 

Folge 2: „Mut und Provokation“ von Eric Brinkmann

bis zum 02.09.2019 in der ARTE-Mediathek


 

Folge 3: „Zeit und Raum“ von Claudia Kuhland

bis zum 09.09.2019 in der ARTE-Mediathek


 

Folge 4: „Die Natur und das Nichts“ von Cordula Echterhoff

bis zum 16.09.2019 in der ARTE-Mediathek


 

Folge 5: „Global und Real“ von Jörg Jung

bis zum 23.09.2019 in der ARTE-Mediathek